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Das einzige Problem war das Essen: es war so gut, dass die Mooniacs einfach nicht aufhören konnten. So könnte man möglicherweise die EMPOA-Reise nach Frankreich mit Kurs „Süd-Südwest“ beschreiben. Vier oder fünf Tage bei schönem Wetter, mit Freunden und einige Ausflugshighlights, dazu die bekannt gute Küche: es war ein Leben wie Gott in Frankreich.

Dabei sah es anfangs – wieder einmal – aus meteorologischer Sicht gar nicht gut aus. Nachdem Anfang der Woche in Mitteleuropa plötzlich der Sommer ausgebrochen war und wir unter Temperaturen bis 38°C stöhnten, bildeten sich Mitte der Woche heftige Gewitter. Britta Hasskerl, Werner Wohlfahrt, David Kromka und die N252CG kamen am Mittwochabend relativ problemlos in Lézignan-Corbières an und bereiteten am Donnerstagvormittag alles für die Mooniacs vor. Als erste Mooney landete Bernhard Saneke gegen Mittag. Nach und nach kamen immer mehr Mooniacs an, wenngleich einige aufgrund der Gewitter erstmal zu Hause am Boden bleiben mussten

Im Midi herrschte schönstes Sommerwetter bei blauem Himmel und angenehmen Temperaturen. Bei Wein und Snacks tauschten sich die anwesenden Crews aus, lernten sich kennen und freuten sich auf die kommenden Tage. Da am Abend deutlich weniger Crews als geplant angekommen waren, konnten wir einige französische Freunde zur Bootsfahrt auf dem Canal du Midi einladen. Die „Paté von der Wassermaus“ (Nutria) war zwar nicht jedermanns Sache, aber diejenigen, die von dieser Spezialität gekostet hatten, waren durchaus angetan.

Nach der Fahrt auf diesem Unesco-Weltkulturerbe ging es mit den Minibussen wieder nach LFMZ, wo inzwischen zwei weitere Mooneys gelandet waren. Dies bot Gelegenheit, nochmal die Hangartüren sowie auch einige Weinflaschen zu öffnen.

Am Freitagmorgen trafen sich die Mooniacs nach dem Frühstück wieder im Hangar von Carol Brun, wo sich inzwischen die D-EXXM mit Birgit und Rainer Hutz zur Landung angemeldet hatte. Nach einem fröhlichen Bonjour starteten wir Richtung Minerve, einer kleinen Festungsstadt im Minervois. Entlang des Flüßchens Cesse boten sich nicht nur traumhafte Fotogelegenheiten sondern auch eine abenteuerliche Wanderung entlang der Klippen auf dem Geheimweg „Vire“. Ein schönes Mittagessen unter Bäumen bereitete uns auf den nächsten Programmpunkt, eine Weinprobe und Führung durch die Domaine „Le Cazal“ bei La Caunette.

Die Herstellung der dortigen Rotweine erfolgt mit besonders alten und knorrigen Reben in einem immer gleichen Mischungsverhältnis. Lediglich die Auswahl der Qualitäten bestimmt die Güte des Weins. Daher beginnt Claude Derroja drei Wochen vor Beginn der Lese mit dem Essen der Trauben der verschiedenen Parzellen. Alle Qualitäten wurden ausführlich verkostet und mancher Mooniac nutzte die Gelegenheit zum Kauf für die heimische Cave.

Unsere Busse brachten uns im Anschluß nach Gruissan, wo Carol und Patrick bereits ihr Fischerboot für eine kleine Aperitif-Kreuzfahrt vorbereitet hatten. Bei Olivenkuchen und Rosé ließen es sich die Mooniacs auf dem „anderen Element“ gutgehen. Sehr angetan waren alle vom Abendessen im Maxim', wo ein viergängiges Menu mit lokalen Spezialitäten serviert wurde. Einige liessen es sich dennoch nicht nehmen, noch einen Absacker im Hangar einzunehmen.

Der Samstagvormittag zeigte sich an unserem nächsten Etappenziel Lacave LF4623 noch etwas wolkenverhangen, aber die Wettervorhersage wies einen klaren Trend zu heiterem Himmel auf. David Kromka hielt ein ausführliches Briefing für die Crews, denn schließlich landet man nicht alle Tage auf einer schmalen 700-Meter-Piste auf einer Anhöhe, die nur von einer Richtung anfliegbar ist. Die Landung in Lacave, dem privaten Flugplatz der Familie Lestrade in der Dordogne, war denn auch das fliegerische Highlight dieser Reise: alle Mooniacs meisterten es bravourös.

Direkt nach der Landung wurden die Minibusse organisiert und einige Begleiter ins Hotel gebracht. Für die Mooniacs hieß es erstmal dableiben, denn die Jahreshauptversammlung stand an. Birgit und Rainer Hutz zahlten die Saalmiete mit Champagner und gaben einen Überblick über das abgelaufene Vereinsjahr (siehe eigener Bericht). Abends wurde dann ausgiebig im Hotel von Lacave gefeiert, einige Mooniacs trafen sich gar noch auf der Fête de la Musique in St. Sozy.

Regnerisch zeigte sich der Sonntagmorgen, doch schon bald kam sich das erste Blau am Himmel durch. Unserem Ausflug nach Rocamadour stand nichts mehr im Wege und die Fahrt zu dieser Pilgerstadt an den Klippen war nicht weit. In Kleingruppen erkundeten die Mooniacs die engen Gassen. Bei Cremoux, einer Art Snack nahe Lacave, gab es Mittagessen, doch schon bald mussten wir wieder los Richtung Gouffre de Padirac.

Diesmal ging es für die Flieger nicht hoch hinaus sondern tief hinunter. Nach einem Abstieg zu Fuß oder mit Fahrstuhl fuhren wir in kleinen Kähnen einige hundert Meter auf dem unterirdischen Fluß in eine magische Welt von Stalaktiten, Stalagmiten und riesigen Sälen unter der Erde.

Viel zu früh musste uns am Sonntagabend unser neuer Vizepräsident Philippe Coffinet verlassen, nicht ohne aber Lacave und der EMPOA mit einem tiefen Überflug seine Ehre erwiesen zu haben. Nach einer kurzen Pause trafen sich die anderen Mooniacs in der Bauernschänke der Calvels, wo eine lange Tafel für das landestypische Menü mit sehr viel Kalorien aufgebaut war. Alle waren sehr angetan von der leckeren Küche des Südwestens, die man allerdings nicht jeden Tag essen kann.

Am Montagmorgen starteten die Mooneys wieder in die verschiedenen Himmelsrichtungen zu ihren Heimatbasen oder machten sich noch auf die weitere Reise. Alle kamen gut an ihren Zielen an und werden sicher noch lange an diese „Tour de France“ zurückdenken. À la prochaine!

 


 

France 2013